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PRESSEMITTEILUNG
2. Dezember 2008
Food Packaging Design Awards 2008
Neue Verpackungstypen erhöhen die Ökoeffizienz
Stora Enso und die Hochschule für Kunst und Design in Helsinki haben die Gewinner der Food Packaging Design Awards für 2008 bekannt gegeben. Bei dem internationalen Verpackungsdesign-Wettbewerb für Studierende galt es, durch innovatives Design die Ökoeffizienz von Lebensmittelverpackungen zu verbessern. Die diesjährigen Beiträge zeigten, dass nachhaltigere Verpackungsarten für eine Vielzahl von Lebensmitteln möglich sind, von Fleischprodukten bis hin zu Saucen, Getränken und Fertiggerichten.
Der erste, mit 3 000 EUR dotierte Preis ging an Hanna Päivinen vom Designinstitut Lahti für ihre faltbare zweiteilige Menüschale aus Karton. Der Deckel der Menüschale ist ebenfalls aus Karton und teilt mit seiner Perforierung die Verpackung in zwei dreieckige Abteilungen. "So kann man zuerst die eine Hälfte verzehren und die andere gut verpackt für später aufheben. es werden weniger Lebensmittel vergeudet und die Umwelt wird weniger belastet. Diese Menüschale ist für eine Vielzahl unterschiedlicher Lebensmittel geeignet, wie zum Beispiel Fertiggerichte und Aufschnitt. Sie ist ideal für kleinere Haushalte. Einmal mehr stellt das Verpackungsmaterial Karton seine Stärke und sein Marktpotenzial unter Beweis", so die Jury in ihrer Entscheidungsbegründung. Ein passender Karton für die preisgekrönte Verpackung ist Stora Enso Trayforma.
Den zweiten Preis in Höhe von 1 500 EUR sicherten sich Marika Luoto und Thomas Åkerfelt. Ihre runde Kartonverpackung besitzt nach Ansicht der Jury ein beträchtliches Marktpotenzial zum Beispiel bei autoklavenfesten oder Fertigsaucenverpackungen. Die augenfällig ästhetische Gestaltung der Verpackung verleiht dem darin verpackten Produkt ein Image von hoher Qualität und Luxus. Die Verpackung ist leicht zusammenlegbar und recyclingfähig. Als Material eignet sich der Getränkekarton Stora Enso Natura. Der dritte Preis in Höhe von 1 000 EUR ging an Saana Hellsten und Elina Ahonen vom Designinstitut in Lahti. Die von ihnen kreierte Verpackung für Mitnehm- und Fertiggerichte zeichnet sich durch einen hochentwickelten Verschlussmechanismus aus, der die bisher marktüblichen Lösungen übertrifft. Juho-Pekka Virtanen und Matti Pärssinen von der Hochschule für Kunst und Design in Helsinki erhielten eine Ehrenerwähnung.
CO2-Fußabdruck verringern
Alle prämiierten Beiträge haben eines gemeinsam: Sie ersetzen Kunststoff, Glas oder Aluminium erfolgreich durch Karton und ermöglichen dadurch neue Arten der Lebensmittelverpackung mit geringeren Umweltauswirkungen und vor allem einem geringeren CO2-Fußabdruck. "Die Wettbewerbsbeiträge zeichneten sich durch große Vielseitigkeit und ein außergewöhnlich hohes Qualitätsniveau aus", lobt der Juryvorsitzende, Professor Tapio Vapaasalo von der Hochschule für Kunst und Design in Helsinki. "Besonders gelungen war bei den prämiierten Beiträgen die Kombination der in der Aufgabenstellung verlangten Ökoeffizienz mit den Anforderungen der Produktion, den spezifischen Materialeigenschaften und der universalen Anwendbarkeit. Da sie beträchtliche Mengenvorteile bieten und die Schöpfung von Markenwert unterstützen, erweisen sich die Siegerbeiträge als das Produkt gekonnter strategischer Planung."
Zweck der Food Packaging Design Awards ist es, neue kartonbasierte Verpackungslösungen für Lebensmittel zu fördern und die Designstudenten dazu zu ermuntern, sich stärker dem Material Karton zuzuwenden, welches langfristige Vorteile für Umwelt, Produktion und Distribution bietet und damit Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft bereitstellt. "Durch Verwendung von erneuerbaren und recyclingfähigen Rohstoffen nachhaltigere Verpackungen zu fördern und dadurch den Klimawandel zu bekämpfen, ist etwas, wobei wir erfolgreich mit Designern, Verpackungsherstellern und Markenartiklern zusammenarbeiten können", erklärt Päivi Harju-Eloranta, Director Environmental Affairs bei Stora Enso Consumer Board.
Unter den teilnehmenden Hochschulen aus mehreren Ländern zeigte sich in diesem Wettbewerb eine als besonders leistungsstark und lieferte damit einen schlagenden Beweis für die hohe Qualität ihres Studiengangs, der den Studierenden genügend Raum für Intuition und Persönlichkeitsentwicklung lässt. "Das ist eine schöne Herausforderung für andere Hochschulen, die dem Verpackungsdesign in ihren Studiengängen meist keinen so hohen Stellenwert zuweisen", so Tapio Vapaasalo zum Abschluss.
Die Jury der Food Packaging Design Awards 2008
Tapio Vapaasalo, Professor an der Hochschule für Kunst und Design in Helsinki (Vorsitzender)
Marko Salonen, Senior Designer, Tango International
Päivi Harju-Eloranta, Director, Environmental Affairs, Stora Enso Consumer Board
Jalliina Järvinen, Manager, Packaging Solutions, Stora Enso
Päivi Suutari, Head of Technology and Incubation, New Business Creation, Stora Enso
Die Food Packaging Design Awards 2008 im Internet:
Vollständige Ergebnisse und Kommentare der Jury: www.storaenso.com/fopda
Weitere Beiträge und Informationen: www.storaenso.com/food
Pressefotos: www.storaenso.com/productnews
Weitere Informationen:
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Sanna Heiskanen, Specialist, Marketing Communications, Tel. +358 2046 23440, E-Mail: sanna.heiskanen@storaenso.com