Bio-on: Eine Revolution in der Lebensmittelverpackung: Die Milchpackung wird bio


PRESSEMITTEILUNG

Bio-on S.p.A.

Eine Revolution in der Lebensmittelverpackung: Die Milchpackung wird bio

Forscher von Bio-on und der Universität Tampere (Finnland) haben zum ersten Mal ein Verbundmaterial aus Karton und Bioplastik für eine zukunftsweisende Lebensmittelverpackung entwickelt. Es handelt sich dabei um das einzige biologisch abbaubare Verbundmaterial dieser Art

BOLOGNA, Italien - TAMPERE, Finnland, 14 April 2016 - Schon bald könnte es sein, dass Milch, Fruchtsäfte und andere Lebensmittel in Verbundverpackungen angeboten werden, die zu 100% biologisch abbaubar sind. Bio-on kündigt heute ein bahnbrechendes Ergebnis aus der Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Tampere, Finnland, an, einem der weltweit wichtigsten Forschungszentren im Bereich der Lebensmittelverpackung aus Karton und Plastik. Dank eines im Jahr 2015 initiierten Gemeinschaftsprojekts sind zum ersten Mal aus Karton und Biokunststoff Behälter des Typs Tetrapak entwickelt worden, und zwar unter Verwendung der Spezialklasse EC (Extrusion Coating) des von Bio-on entwickelten Biopolymers Minerv-PHA.

Damit dieses außergewöhnliche Resultat erzielt werden konnte, haben die Forscher der beide Labore das in den herkömmlichen Verpackungen enthaltene Polyethylen ersetzt. Dabei wurde gleichzeitig die vollständige Undurchlässigkeit des Verbundmaterials bewahrt. Zum ersten Mal wurde so ein Verpackungsmaterial geschaffen, das aus einem nachwachsbaren Rohstoff besteht und in der Natur biologisch vollständig abbaubar ist und zudem in der getrennten Abfallsammlung einfach und sicher entsorgt werden kann.

Ziel des Ende 2015 von Bio-on lancierten Projekts Minerv-PHA Extrusion Coating ist es, spezielle Rezepturen zu entwickeln, die nicht nur ökologisch nachhaltig sondern auch, als ein Novum, biologisch vollständig abbaubar sind und sich zur Herstellung von Verbundverpackungen ohne Plastikschicht eignen. Zu diesem Zweck wird das Biopolymer in einem Extrusionsverfahren direkt ins Substrat integriert. Dabei werden bei der Funktionalität und der Ästhetik des Endprodukts keine Abstriche gemacht.

Minerv-PHA EC (Extrusion Coating) baut auf der Grundlage des revolutionären Biopolymers Bio-on auf, das in der Natur zu 100% abbaubbar ist und sich bereits in Dutzenden von Anwendungen von der Automobilindustrie und dem Designsektor bis zur Biomedizin bewährt hat. Es handelt sich dabei um ein sicheres Material, das sich besonders gut für die Lebensmittelindustrie eignet.

"Wir sind sehr erfreut darüber, dass wir dieses wichtige Produkt aus unserer Zusammenarbeit mit Prof. Jurkka Kuusipalo an der Technischen Universität Tampere in Finnland vorstellen dürfen, die die größte Anzahl technologischer Entwicklungen im Nahrungsmittel- und Getränkebereich in der Geschichte der Lebensmittelverpackungen hervorgebracht hat", erklärt Marco Astorri, Präsident der Bio-on S.p.A. "Zusammen können wir zeigen, dass es möglich ist, bei der Anwendung von PHA-Biopolymeren in Dutzenden von Artikeln neue Funktionalitäten zu entwickeln."

"Es ist eine große wissenschaftliche Herausforderung", sagt Prof. Kuusipalo an der Technischen Universität Tampere in Finnland, "aus einem umweltverträglichen, vollständig aus natürlichem Rohstoff bestehenden Material, neue Produkte zu schaffen. Seit über 20 Jahren prüfe und analysiere ich alle Verbundmaterialien aus Kunststoff und Karton oder Pappe. Durch das große Interesse, das zurzeit dem Verpackungssektor zukommt, werden neue Ziele für eine vollständig umweltverträglich Zukunft notwendig.

Die PHA-Werkstoffe, welche Bio-on entwickelt hat, sind äußerst vielfältig und erlauben es uns, Leistungsstärken zu erreichen, die höher sind als jemals zuvor. Wenn uns das mit Produkten auf vollständig natürlicher Basis gelingt, dann werden wir in den kommenden Jahrzehnten in der Forschung und Entwicklung eine Spitzenstellung einnehmen."

Die Biokunststoffe von Bio-on werden aus erneuerbaren pflanzlichen Ressourcen und Nebenprodukten gewonnen, die nicht mit der Nahrungskette im Wettbewerb stehen und zu 100% in der Natur abbaubar sind. "Wir haben die Technische Universität Tampere in Finnland wegen ihrer starken industriellen Ausrichtung für diese Zusammenarbeit gewählt", erklärt Astorri.

Das industrielle Forschungs- und Entwicklungsprojekt Minerv-PHA EC (Extrusion Coating) dient zur Herstellung von Verbundwerkstoffen, wozu ein Extrusionsverfahren dient, bei dem das PHA-Biopolymer direkt mit dem Karton- oder Papiersubstrat fusioniert wird, mit nachfolgender Abkühlung und Verfestigung des Kunststofffilms durch Kühlrollen (das gesamte Verfahren wird EXTRUSION COATING genannt).

www.bio-on.it
BIO-ON S.p.A.
Bio-On S.p.A., ein italienisches IP(Intellectual Property)-Unternehmen (IPC), ist im Bereich der Biokunststoffe tätig. Es führt anwendungsbezogene Forschungsprojekte und Entwicklungen moderner Biofermentationstechnologien auf dem Gebiet umweltverträglicher und vollständig natürlich abbaubarer Materialien durch. Insbesondere entwickelt Bio-On Materialien für industrielle Anwendungen durch die Schaffung von Produktcharakterisierungen, Komponenten und Erzeugnissen aus Kunststoff. Seit Februar 2015 ist Bio-On S.p.A. auch in der Entwicklung zukunftsorientierter, natürlicher und umweltverträglicher Chemikalien tätig.

Bio-On hat ein exklusives Verfahren für die Herstellung einer Familie von Polymeren mit der Bezeichnung Polyhydroxyalkanoate oder PHA aus natürlichen Abfällen der Landwirtschaft (u.a. Melassen und Säften aus Zuckerrohr und Zuckerrüben) entwickelt. Die daraus gewonnen Biokunststoffe sind dabei in der Lage, die wichtigsten Familien herkömmlicher Kunststoffe hinsichtlich der Leistung, der thermomechanischen Eigenschaften und der Anwendungsvielfalt zu ersetzen. Beim PHA-Werkstoff von Bio-On handelt es sich um einen Biokunststoff, der sich als 100% natürlich und als vollständig biologisch abbaubar klassifieren lässt, wie die Zertifizierung durch Vincotte und das US-amerikanische Landwirschaftsministerium (United States Department of Agriculture, USDA) bestätigt. Zur Strategie des Emittenten gehören die Vermarktung von Lizenzen für die Produktion von PHA-Werkstoffen und die entsprechenden Nebendienstleistungen, der Aufbau von Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten (auch mittels neuer Zusammenarbeitsvereinbarungen mit Hochschulen, Forschungszentren und Industriepartnern) sowie die Umsetzung von durch die Bio-on geplanten Industrieanlagen.

Die numerischen Codes für die Stammaktie ist "ON" IT0005056236, für die Stammaktie "ON" mit Bonus-Share IT0005056228 und für Optionen "WARRANT Bio-On 2014-2017" IT0005056210. Die von der italienischen Börse vorgesehene Mindeststückzahl beträgt 250 Aktien.
Der Nomad für das Unternehmen ist EnVent S.p.A.; als Spezialist agiert die Banca Finnat Euramerica S.p.A..
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Die Technische Universität Tampere (TUT) forscht in den Bereichen Technologie und Architektur und dient der Lehre im tertiären Bildungsbereich auf der Grundlage der an der Universität durchgeführten Forschung. Als internationale wissenschaftliche Gemeinschaft ist die TUT in Tampere zuhause, die einwohnerreichste binnenländische Stadt Skandinaviens ca. 170 km nördlich der Hauptstadt Helsinki. Das Universtätsgelände von TUT liegt in Hervanta, einem Stadtteil von Tampere. Die Universität hat 9200 Diplom- und Nachdiplomstudenten und nahezu 1800 Angestellte. Als integrierter Bestandteil weisen alle Aktivitäten der Universität eine internationale Ausrichtung auf. Es studieren oder arbeiten ca. 1500 Ausländer aus mehr als 60 Ländern an der TUT. Die TUT bietet ihren Studenten ein breitgefächertes und disziplinübergreifendes Studium. Studenten, die die TUT mit einem Master in Wissenschaft, Technologie oder Architektur oder mit einem PhD oder D.Tech verlassen, sind bei den Arbeitgebern gefragt.
Die TUT verbindet eine starke Tradition auf dem Gebiet der Naturwissenschaften und des Ingenieurwesens mit industrie- und wirtschaftsbezogener Forschung. Technologie ist der Schlüssel zur Bewältigung globaler Herausforderungen. Die TUT liefert Forschungswissen und Kompetenz mit hoher gesellschaftlicher Relevanz. Die Universität ist ein gesuchter Partner für Kooperationsforschungs- und Entwicklungsprojekte in der Wirtschaft und Industrie und ein fruchtbarer Nährboden für Innovationen und neue forschungs- und wissensbasierte Unternehmen. Finanzierung: Im Jahr 2014 betrug die Gesamtfinanzierung der TUT-Stiftung, die als Technische Universität Tampere auftritt, 167 Millionen Euro. Nahezu 50% davon stammen aus externen Finanzierungsquellen, wie z. B. von der finnischen Förderagentur für Technologie und Innovation (Tekes), der Industrie, der Finnischen Akademie und aus EU-Projekten. Die TUT wird seit Anfang 2010 als Stiftungsuniversität geführt. Die Unabhängigkeit als Stiftung und die Erlöse von 137 Millionen Euro aus dem Stiftungskapital wirken sich fördernd auf Forschungsentwicklung und auf die Lehre an der TUT aus.

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